Frauenfußball
11. Oktober 2026· 10 Min. Lesezeit

KI im Frauenfußball: Was die Kamera uns zeigt

Wofür wir beim FFV eine KI-Kamera nutzen, worauf wir verzichten und warum KI-Grafiken nur dann nach uns aussehen, wenn wir selbst wissen, was wir wollen.

KI im Frauenfußball: Was die Kamera uns zeigt

Auf einer unserer Aufnahmen sieht man, wie eine unserer Abwehrspielerinnen mit ihrer Gegenspielerin zurück über die Mittellinie läuft. Als der Pass kommt, ist klar, dass die Gegenspielerin trotzdem im Abseits steht, aber für einen Schiedsrichter ohne Linienrichter ist das schwer zu erkennen, wenn die Verteidigerin mit der Angreiferin zurückläuft. Die Abseitsstellung wäre also viel klarer gewesen, wenn sie in der eigenen Hälfte geblieben wäre.

Diese Szene sehen wir, weil wir beim FFV seit unserer ersten Saison 2025/26 eine Veo haben, eine Kamera, die Spiele mit KI aufnimmt. Der Text gehört zu einer Reihe darüber, was künstliche Intelligenz im Alltag verändert, und nachdem es bisher um Kirche, Familie und Camping ging, geht es jetzt um den Verein, dessen erster Vorsitzender ich bin.


Montags schauen wir uns das Spiel an

Die Veo sucht sich ihren Bildausschnitt selbst, denn sie filmt mit einem Weitwinkel den ganzen Platz, und eine KI verfolgt dabei den Ball und die Spielerinnen. Daraus macht sie automatisch das Bild, das wir später sehen, so als hätte jemand das Spiel mitgefilmt, und schon während der Aufnahme markiert sie Szenen wie Torschüsse, Fouls und Tore. Nach dem Spiel lädt die Kamera alles in eine Cloud, wo es sich in einer App ansehen und zuschneiden lässt.

Solche Systeme lernen an sehr vielen Aufnahmen, wie ein Ball und eine Spielerin aussehen, und suchen beides danach in jedem Bild des Spiels wieder, wobei sich aus diesen Positionen ergibt, wohin der Bildausschnitt wandern muss. Trotzdem arbeitet die Kamera nicht fehlerfrei, denn eine Produktprüfung schreibt, dass das Tracking bei schlechtem Licht und in unübersichtlichen Spielsituationen ungenauer wird.

Montags gibt es bei uns eine Taktikbesprechung mit den Aufnahmen aus dem letzten Spiel, bei der uns die automatischen Markierungen helfen, aber unser Trainer macht sich trotzdem händisch sehr viel Mühe mit den Aufnahmen. Wir hatten zuerst das ältere Modell mit der schlechteren Auflösung und sind dann auf das neue umgestiegen.

Am meisten bringt uns die Perspektive von oben auf den ganzen Platz, denn wer am Spielfeldrand steht, sieht immer nur einen Teil des Spiels. Deshalb bekommen wir durch die Aufnahmen taktische Einsichten, die wir sonst nicht hätten, und wir erkennen auf ihnen auch gut, wo es Abseits war.


Wie wir mit dem Abseits umgehen, wenn es keinen Videobeweis gibt

In unserer Liga gibt es keine Linienrichter, sodass der Schiedsrichter alleine entscheiden muss, ob es Abseits war oder nicht. Deshalb nutzen wir die Aufnahmen immer auch dafür, selbst klarer zu spielen und es ihm damit leichter zu machen, solche Szenen zu erkennen. Wann startet die Stürmerin, und wie offensichtlich stellt die Abwehrkette jemanden ins Abseits, so wie in der Szene vom Anfang? Die Entscheidung muss weiterhin der Schiedsrichter treffen, aber wir können unser Spiel so ändern, dass sie ihm leichter fällt.

Im Profifußball wird das Abseits inzwischen halbautomatisch gemessen: Bei der Frauen-WM 2023 verfolgten zwölf Kameras unter dem Stadiondach bis zu 29 Punkte pro Spielerin, 50-mal pro Sekunde, und im Ball steckte außerdem ein Sensor, der 500-mal pro Sekunde Daten schickte. Das System meldet ein Abseits, woraufhin die Videoschiedsrichter die Linie in wenigen Sekunden prüfen und der Schiedsrichter auf dem Platz die Entscheidung trifft. Bei uns ist das alles eine Nummer kleiner, nämlich eine Kamera und am Montag die Besprechung, in der wir uns die Szene ansehen.

In der Frauen-Bundesliga gab es zuletzt noch keinen Videobeweis, und es wird darüber gestritten, ob die Schiedsrichter weiter allein auf ihre Augen angewiesen sein sollen. Im April 2025 wurde im Topspiel gegen Bayern zunächst Pernille Harder als Vorbereiterin im Abseits gewertet, bevor das Gespann die Entscheidung zurücknahm und das Tor von Klara Bühl zum 2:0 zählte. Daraufhin schrieb Laura Freigang von Eintracht Frankfurt in ihrer Instagram-Story, sie sei langsam für eine Debatte über einen Videobeweis in der Frauen-Bundesliga.

Für und gegen einen Videobeweis in der Frauen-Bundesliga gibt es gute Argumente. Spielerinnen wie Sophia Kleinherne sagen, das Spiel sei so schnell, dass sich nicht alles mit bloßem Auge erkennen lasse. Dagegen spricht, dass ein Videobeweis den spontanen Torjubel nimmt, ein Spiel unterbricht, das für wenige Unterbrechungen bekannt ist, und die Autorität der Schiedsrichter untergraben kann. Dazu kommen die Kosten: Die Vereine der Frauen-Bundesliga haben einen Videobeweis zuletzt abgelehnt, weil Technik und Infrastruktur nach dem Kicker im Millionenbereich pro Saison kosten würden. Als Kompromiss wird Football Video Support diskutiert, bei dem Trainerinnen und Trainer pro Spiel zwei Entscheidungen anfechten können, allerdings nur bei Toren, Elfmetern und Roten Karten.

Wird der Fußball besser oder fairer, wenn alles genau erfasst wird, oder verlieren wir dabei das Gefühl für das Spiel? Bei uns führt die Aufnahme dazu, dass wir über unser eigenes Spiel reden und nicht über den Schiedsrichter.


Was Charles Reep aus 578 Spielen geschlossen hat

Wie leicht Zählen allein in die Irre führt, hat der Engländer Charles Reep vorgemacht.

Im März 1950 sah Reep ein Spiel von Swindon Town und fing, als die Heimmannschaft in der ersten Halbzeit nichts zustande brachte, in der zweiten an mitzuschreiben. Daraus wurden Jahre, in denen er Spiele von Hand auswertete, wobei allein die Studie mit dem Statistiker Bernard Benjamin aus dem Jahr 1968 578 Spiele umfasste. Aus diesen Zahlen schloss er, dass die meisten Tore nach wenigen Pässen fallen, und aus diesem Schluss entstand die Theorie vom langen Ball.

Der Fehler dabei war, dass kurze Angriffe viel häufiger sind als lange und deshalb auch die meisten Tore aus ihnen stammen, obwohl die Wahrscheinlichkeit für ein Tor mit der Zahl der erfolgreichen Pässe steigt. Jonathan Wilson hat darauf hingewiesen, dass sogar Reeps eigene Zahlen seiner Theorie widersprechen, weil 91,5 Prozent der Angriffe höchstens drei Pässe hatten, aber weniger als 80 Prozent der Tore aus ihnen fielen. Über Charles Hughes und Graham Taylor wurde der lange Ball zur Linie der englischen Nationalmannschaft, die bei der EM 1992 ausschied und die WM 1994 verpasste, wobei unter Fachleuten umstritten ist, wie viel davon auf Reep zurückgeht. Auch bei uns reicht das Zählen allein nicht, denn die Kamera markiert einen Torschuss, sagt aber nicht, ob die Mannschaft den Angriff gut gespielt hat, und das beurteilt der Trainer, wenn er sich die Szene ansieht.


Wer an der Kamera verdient und wo die Aufnahmen liegen

Veo ist ein dänisches Unternehmen, das an der Kamera und am Jahresabo verdient, und dazu kommen Zusatzpakete für Livestreams, KI-Statistiken und die Analyse einzelner Spielerinnen, die sich zu jedem Tarif dazubuchen lassen. Nach einer Meldung des Unternehmens hat es eine Finanzierungsrunde über 80 Millionen US-Dollar abgeschlossen, und das Geld der Investoren soll über Vereine wieder hereinkommen, die Kamera und Abo kaufen, zu denen auch wir gehören.

Die Aufnahmen liegen in der Cloud dieses Unternehmens, und die Einwilligung dafür haben unsere Spielerinnen per Formular bei Vereinseintritt und für die Teilnahme an den Ligaspielen gegeben. Am 1. Oktober haben wir unsere Juniorinnen-Abteilung gegründet, und dort machen wir den Weg zusammen mit den Mädchen und ihren Eltern aus. Wir lassen uns die Einwilligung schriftlich geben, wie es auch eine Produktprüfung der Kamera bei Jugendlichen empfiehlt. Vorher schauen wir, was wirklich sinnvoll und gewünscht ist, denn Datensparsamkeit ist uns wichtig.

Auch bei Fotos sind wir uns im Verein nicht immer einig, zum Beispiel darüber, wie sie bei Instagram weitergegeben werden. Dabei bin ich dafür zuständig, dass möglichst immer ein Copyright dabeisteht und dass nicht alle Fotos bei Instagram landen, und das sehen nicht alle so.


Was wir nicht messen

Und was ist mit den Wearables, die Spielerinnen an den Schuhen oder am Körper befestigen können? Wir nutzen sie nicht, aber im Profifußball gibt es sie, und ihre Daten werden dort ausgewertet. So hat ein Team der Universität Bonn und des Barcelona Institute for Global Health vier Spielzeiten des FC Barcelona Femeni untersucht, mit 34 Spielerinnen, knapp 14.000 täglichen Beobachtungen und 83 Verletzungen ohne Gegnerkontakt. Am besten ließ sich eine Verletzung mit der Laufstrecke der vorangegangenen 21 Tage vorhersagen, danach mit Sprints und Beschleunigungen am selben Tag, was für Barcelona nützlich sein kann. Bei uns würde eine GPS-Weste nur den Teil der Woche messen, den die Spielerinnen auf dem Platz verbringen, denn sie kommen von der Schule, von der Arbeit oder aus dem Studium zum Training.

Auch die Modelle, mit denen Anbieter Torchancen und Pässe bewerten, wurden zunächst mit Daten aus dem Männerfußball gebaut, weil es aus dem Frauenfußball kaum welche gab. StatsBomb schrieb 2022, ein ungefährer Wert sei besser gewesen als keiner, und fand beim Vergleich, dass ein gemeinsames Modell mit dem Merkmal Geschlecht am besten funktionierte. Zahlen aus dem Profifußball, bei Männern wie bei Frauen, kann ich deshalb nicht ohne Weiteres auf unsere Spiele übertragen.


Wie Spielerinnen zu uns kommen

Neue Spielerinnen finden über Kontakte zu uns, und die Außendarstellung, die wir mit KI gestalten, hilft dabei extrem, denn der Verein ist bei Instagram und mit der Website gut dargestellt. Sobald eine Spielerin Kontakt zu uns sucht, merken wir trotz allem KI-Einsatz, wie wichtig das persönliche Gespräch ist, in dem es um unsere Vision für den Verein und um unsere Herangehensweise geht. Was wir ihr dabei sagen, steht auch auf unserer Website: so professionell wie möglich, so amateurhaft wie nötig.

Bei allen Neuen im Team war der persönliche Kontakt entscheidend, wie wir es durch die Bank weg hören. Ebenso engen Kontakt halten wir zu Verletzten und zu unseren Schiedsrichtern, und dieser Kontakt ist für uns unverzichtbar und macht den Verein aus.


Was die KI bei unseren Grafiken tut

Ich nutze KI beim Bau der Website und bei den Grafiken des Vereins, wo sie mir hilft, unsere Marke und unsere Kernwerte grafisch umzusetzen. Das gelingt dann, wenn sie sich an professionelle grafische Regeln hält und mit diesen Regeln schnell gut durchdachte Inhalte erstellt. Zu KI-Müll wird es, wenn sie diese Regeln ignoriert und generisch arbeitet, und schrecklich finde ich, wenn Menschen sich keine Mühe geben und man sofort sieht, dass es von einer KI erzeugt wurde.

Eine KI nimmt, was es im Netz schon gibt, und macht daraus etwas grafisch Ähnliches.

Je mehr davon entsteht, desto mehr sieht alles gleich aus, mit denselben typischen Mustern, und bei Instagram erkenne ich das beim Durchscrollen sofort. Das ist nicht nur mein Eindruck, denn Anil Doshi vom University College London und Oliver Hauser von der Universität Exeter haben in einem Experiment 293 Menschen Kurzgeschichten schreiben lassen, ein Teil von ihnen mit Ideen von einer KI. Die Geschichten mit KI-Ideen wurden im Schnitt besser bewertet, ähnelten einander aber stärker als die Geschichten ohne. Untersucht haben die beiden Geschichten und keine Grafiken, doch sie sprechen von einem sozialen Dilemma, weil es für den Einzelnen besser und für alle zusammen gleichförmiger wird.

Deshalb gebe ich der KI klare Guidelines und Richtwerte und eine klare Designidee, fülle alle Inhalte selbst und bearbeite ihre Vorschläge stark nach, mit weiteren Prompts, bis das Ergebnis so aussieht, wie ich es will. Dazu passt, dass auf unserer Website steht, wir wollten einen Auftritt nach außen, der zu unserem Anspruch passt.

Was ist also KI für mich im Verein?

KI hilft uns im Verein, ersetzt aber keinen persönlichen Kontakt und braucht trotzdem unser Know-how und Wissen, sonst bleibt sie generisch und stumpf. Wir hätten dann zwar tolle Grafiken, die aber aussehen wie bei allen anderen und weder unsere Marke noch unseren Verein widerspiegeln. Die Kamera nutzen wir deshalb weiter, um unser eigenes Spiel zu verbessern, die Grafiken bekommen weiter unsere Regeln und unsere Inhalte, und mit jeder Spielerin, die sich bei uns meldet, reden wir selbst.

Euer

Mathis


Quellen und weiterführende Lektüre

Veo Technologies ApS – Produktseiten (veo.com) und die Produktprüfung Veo Kamera bei ki-syndikat.de (Stand der Seite: 14. Juni 2026). Hier steht, wie die Kamera arbeitet (Weitwinkel, KI-Tracking, Markierung von Schlüsselmomenten vor dem Cloud-Upload), welche Tarife und Zusatzpakete es gibt und was die Prüfung zum Datenschutz festhält: Verantwortlich ist Veo Technologies ApS aus Dänemark, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar, bei Jugendlichen wird die Einwilligung der Erziehungsberechtigten empfohlen. Preise nennt Veo laut ki-syndikat nicht öffentlich. Das KI-Tracking wird nach derselben Prüfung bei schlechtem Licht und in komplexen Spielsituationen ungenauer. Das ist eine Produktprüfung auf einer Drittseite, die Angaben zum Datenschutz habe ich nicht in Veos Datenschutzerklärung gegengelesen. Die Finanzierungsrunde über 80 Millionen (nach Suchzusammenfassungen US-Dollar) steht in der Überschrift von Veos eigener Meldung (veo.com); den Meldungstext konnte ich nicht abrufen. Andere Quellen nennen abweichende Summen, und eine verlässliche Gesamtsumme habe ich nicht gefunden. Für uns ist das vor allem die nüchterne Auskunft, dass hinter der Kamera ein Unternehmen mit Investoren steht.

90min.de – Pro und Contra: Braucht die Frauen-Bundesliga den VAR? (17. April 2025). Die Szene im Spiel gegen Bayern, Laura Freigangs Instagram-Story, die Argumente von Spielerinnen wie Sophia Kleinherne, die Gegenargumente (Torjubel, Unterbrechungen, Autorität der Schiedsrichter), die Kosten und der Vorschlag Football Video Support mit zwei Anfechtungen pro Spiel. Ein Meinungsbeitrag, aber mit genauen Angaben zur Szene.

FIFA – Semi-automated offside technology (inside.fifa.com, Frauen-WM 2023). Zwölf Tracking-Kameras unter dem Stadiondach, bis zu 29 Datenpunkte pro Spieler, 50-mal pro Sekunde, ein Sensor im Ball mit 500 Messungen pro Sekunde. Das System meldet das Abseits, die Videoschiedsrichter prüfen die Linie, die letzte Entscheidung trifft der Schiedsrichter. Die Beschreibung stammt vom Verband, der die Technik einsetzt.

Kicker – Videobeweis in der Frauen-Bundesliga nicht in Sicht (kicker.de, Spätsommer 2025). Die Vereine haben die Einführung wegen der Kosten abgelehnt, der DFB hatte Hilfe angeboten. Ich habe den Artikel nur über eine Suchzusammenfassung gelesen und keine neuere Meldung gefunden. Ob sich der Stand seitdem geändert hat, kann ich deshalb nicht belegen.

Charles Reep – How One Man's Bad Math Helped Ruin Decades of English Soccer (Neil Paine, FiveThirtyEight, später als Newsletter-Beitrag) und der Eintrag Charles Reep bei Wikipedia (Beginn im März 1950, 578 Spiele in der Studie mit Bernard Benjamin 1968). Die Zahlen 91,5 und 80 Prozent stammen aus der Kritik von Jonathan Wilson, die Wikipedia wiedergibt; Richard Pollard hat 2019 widersprochen, Passfolgen sagten nichts über den Wert von direktem Spiel gegenüber Ballbesitzspiel aus. Ich habe Wilsons Buch nicht selbst nachgeschlagen. Wie stark Reep den englischen Fußball beeinflusst hat, ist unter Fachleuten bis heute umstritten. Für uns die Erinnerung daran, dass eine saubere Zählung noch keine richtige Folgerung ist.

Universität Bonn / ISGlobal / Barça Innovation Hub – Pressemitteilung vom 28. Juli 2026 zur Studie von Manuel Huth und Kollegen, Injury prediction in elite women's football: an integrative machine learning-based decision-support framework (npj Digital Medicine 2026, DOI 10.1038/s41746-026-02937-3). Daten des FC Barcelona Femeni aus vier Spielzeiten (2019 bis 2023), 34 Spielerinnen, knapp 14.000 tägliche Beobachtungen, 83 Verletzungen ohne Gegnerkontakt, GPS-Daten und Trainingsbelastung. Ich habe nur die Pressemitteilung gelesen, nicht den Aufsatz, und sie nennt keine Einschränkungen der Studie. Es sind Profis in einem einzigen Verein, und der Nutzen für den Amateurbereich wird dort nur als Möglichkeit beschrieben.

StatsBomb (Hudl) – Analytics and modelling in women's football (hudl.com, 9. November 2022). Die meisten Modelle für Torchancen und Pässe wurden zunächst mit Männerdaten trainiert, weil Daten aus dem Frauenfußball knapp waren. Beim Vergleich schnitt ein gemeinsames Modell mit dem Merkmal Geschlecht am besten ab, getrennte Modelle schnitten für beide Geschlechter schlechter ab. Eine Anbieterquelle, die ihre eigenen Produkte beschreibt.

Anil R. Doshi und Oliver P. Hauser – Generative AI enhances individual creativity but reduces the collective diversity of novel content (Science Advances 10 (28), 2024, DOI 10.1126/sciadv.adn5290). Online-Experiment mit 293 Schreibenden und 600 Bewertenden (3.519 Bewertungen). Mit KI-Ideen wurden die Geschichten höher bewertet, ähnelten einander aber stärker; ihre eigenen Geschichten hielten die Schreibenden nicht für kreativer. Untersucht wurden Kurzgeschichten, keine Grafiken, und die Teilnehmenden kamen von der Plattform Prolific. Meine Übertragung auf Grafiken und Instagram ist eine Beobachtung, kein Befund der Studie.

FFV Ingelheim – Werte und Geschichte des FFV (ffvingelheim.de/verein): Motto, die fünf Werte, darunter so professionell wie möglich, so amateurhaft wie nötig, die Vereinsgeschichte seit 2025 und die Gründung der Juniorinnen-Abteilung am 1. Oktober 2026.

Mathis Hochhaus – KI in der Kirche: Die Predigt, die ich nicht allein geschrieben habe, KI in der Familie: Das Referat, bei dem ich danebensaß und KI beim Camping: Der Platz, an dem alles stimmte (derhochhaus.de). Die bisherigen Texte dieser Reihe. Außerdem Der FCK spielt jetzt bei uns mit und Social Media in (m)einem Verein zum FFV und zum Instagram-Auftritt des Vereins.

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